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Basel

Schweiz

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Basel liegt am Rhein, dort wo die Schweiz, Frankreich und Deutschland aufeinandertreffen. Das Münster steht auf einer Anhöhe über dem Wasser, und die Altstadtgassen laufen hinunter zu ihm. Brücken tragen Menschen seit dem Mittelalter über den Fluss.

Vom Münster zum Fluss

  • Das Münster. Roter Sandstein, erbaut zwischen 1019 und 1500. Erasmus von Rotterdam liegt im Inneren begraben, und die Pfalz-Terrasse dahinter blickt direkt den Rhein hinunter.
  • Marktplatz. Das Rathaus hier ist in kräftigem Rot gestrichen und über und über mit Wandmalereien bedeckt, bis heute Sitz der Kantonsregierung.
  • Mittlere Brücke. Der alte Übergang, im dreizehnten Jahrhundert in Stein neu errichtet und immer noch der direkteste Weg über den Fluss.
  • Tinguely-Brunnen. Ein Brunnen aus klappernden mechanischen Skulpturen des Bildhauers Jean Tinguely, direkt neben dem Theater.

Museen und der Fluss im Sommer

Das Kunstmuseum führt seine Kernsammlung auf das Jahr 1661 zurück, als die Stadt das Amerbach-Kabinett kaufte, statt es nach Amsterdam ziehen zu lassen. Basel nennt sich seither die älteste öffentliche Kunstsammlung überhaupt. Die meisten Museen, das Kunstmuseum eingeschlossen, schließen montags.

Im Sommer dient der Rhein zugleich als Freibad. Von Juni bis September treiben Einheimische in wasserdichten Schwimmsäcken namens Wickelfisch flussabwärts und steigen nahe der Altstadt wieder aus. Basels Fasnacht beginnt vor Sonnenaufgang am Montag nach Aschermittwoch, wenn die Straßenlaternen für die Laternenumzüge ausgehen.

Tagesausflüge ab dem Bahnhof

Basel funktioniert als Basis für die ganze Schweiz. Zürich und Bern liegen etwa eine Stunde entfernt mit dem Zug, und Luzern ist nicht viel weiter. Zermatt und das Matterhorn, das Jungfraujoch und der Pilatus füllen jeweils für sich einen langen Tag.

Über die Grenze ist das Elsass genauso nah. Colmar und Straßburg funktionieren beide als Tagesausflug, ebenso der Rand des Schwarzwalds. Der Rheinfall bei Schaffhausen ergibt eine andere Art Halbtagesausflug, aufgebaut um den Wasserfall statt um eine Stadt.

Praktisches

  • Wetter. Die Höchsttemperaturen liegen im Juli bei rund 25 Grad, im Januar bei rund 4 Grad; mild nach Schweizer Maßstäben, doch Wintermorgen verlangen trotzdem einen Mantel.
  • Anreise. Der EuroAirport, gemeinsam von der Schweiz, Frankreich und Deutschland betrieben, liegt etwa fünfzehn Minuten mit Bus oder Taxi vom Zentrum entfernt.
  • Museumstage. Montagsschließungen sind verbreitet; Galeriebesuche besser auf die übrige Woche legen.
  • Preise. Ein Cappuccino im Café kostet etwa 5,50 Franken — die Schweiz ist nicht der Ort für südeuropäische Preise.
  • Trinkgeld. Der Service ist gesetzlich bereits inbegriffen; Aufrunden ist üblich, ein separates Trinkgeld wird nicht erwartet.

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