
Länder-Guide
Führungen in Kroatien
Reise nach Kroatien planen
Kroatien ist eine Küste mit einem angehängten Land. Die adriatische Seite hält mehr als tausend Inseln und fast den gesamten Tourismus. Das Landesinnere ist etwas ganz anderes, grüner und stiller.
Die Landesteile
- Dalmatien. Die lange Südküste — Split, Dubrovnik, Zadar — mit den Inseln davor und den römischen Resten an Land.
- Istrien. Die nördliche Halbinsel, in Essen und Dialekt näher an Venedig als an Belgrad, mit Trüffeln und stillen Buchten.
- Das kontinentale Kroatien. Zagreb und die Plitvicer Seen, wo das Meer aufhört, eine Rolle zu spielen.
Tage jenseits der Grenze
Kroatien ist schmal, und drei Grenzen liegen innerhalb einer Tagesfahrt. Das prägt den Katalog stärker als alles andere.
- Bosnien und Herzegowina. Mostar und die Kravice-Wasserfälle, oft zusammen, von Split wie von Dubrovnik aus.
- Montenegro. Kotor und Perast in der Bucht, ein üblicher ganzer Tag ab Dubrovnik.
- Slowenien. Von Istrien und Zagreb aus erreichbar, wird aber seltener verkauft.
Die Inseln und ihre Zahl
Genannt werden meist 1.244 Inseln, Inselchen und Riffe. Rund fünfzig davon sind bewohnt. Nur eine Handvoll hat ein echtes touristisches Angebot, und genau dorthin fahren die Boote.
Boote und Fahrer
An der Küste bestimmen Boote das Bild. Die Hälfte dessen, was ab Split und Dubrovnik verkauft wird, schwimmt: Inselrunden, Grottenfahrten, Fahrten zum Sonnenuntergang, Partyboote.
An Land ist es ein Wagen mit Fahrer. Die Küstenstraße ist langsam, und die Entfernungen sind länger, als sie auf der Karte aussehen.
Praktisches
- Währung. Seit 2023 der Euro. Ältere Hinweise auf die Kuna sind überholt.
- Grenzen. Kroatien gehört seit 2023 zum Schengen-Raum, Bosnien und Montenegro liegen außerhalb. Für diese Tagesausflüge braucht es einen Reisepass, und am Übergang kann es Stau geben.
- Saison. Juni bis September fürs Meer. Im Oktober werden die Bootsfahrpläne deutlich dünner, und viele Inselverbindungen stellen den Betrieb ganz ein.
- Kreuzfahrttage. Dubrovnik und Split füllen und leeren sich mit den Schiffen. Vor neun Uhr morgens ist es eine andere Stadt.
- Autofahren. Die Küstenstraße ist schön und langsam. Die Autobahn A1 im Landesinneren ist schneller und mautpflichtig.
- Inseln ohne Auto. Die meisten bewohnten Inseln erreicht die Fähre ab Split, Zadar oder Dubrovnik, und Fußgänger müssen selten vorbuchen.
- Trinkgeld. In der Bar aufrunden, im Restaurant zehn Prozent, wenn der Service gut war.
Städte: Kroatien
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