Chamarel, Mauritius
Gemeinsamer Hubschrauberrundflug über den Unterwasserwasserfall von Chamarel
15 Minuten
Ab€ 200.00/ Person
Länder-Guide
Mauritius ist 65 Kilometer lang und 45 breit, und das prägt jeden Aufenthalt: Nichts liegt weiter als etwa zwei Stunden weg, deshalb zählt der Schlafplatz weniger als anderswo. Der Norden ist die belebte Ecke — Grand Baie, Pereybère, Trou-aux-Biches und Triolet, wo die Boote ablegen und die Restaurants lange offen haben. An der Westküste liegen Flic en Flac und Tamarin, wo früh am Morgen die Delfine in die Bucht kommen. Der Südwesten ist das dramatische Ende: Le Morne, der Basaltmonolith, der wegen seiner Geschichte als Zuflucht entlaufener Sklaven auf der UNESCO-Liste steht, darüber Chamarel mit der siebenfarbigen Erde und dem Wasserfall. Der Süden um Bel Ombre und Mahébourg ist ruhiger und grüner, der Osten hat die lange Lagune von Belle Mare und vorgelagert die Île aux Cerfs, und in der Mitte liegen Port Louis, der botanische Garten von Pamplemousses und die Black River Gorges, wo der Wald noch so aussieht wie die Insel vor dem Zucker.
Das meiste findet hier auf dem Wasser statt oder darüber. Die Lagune ist die Hauptsache: Katamarantage zur Île aux Bénitiers mit Delfinstopp unterwegs, Glasbodenboote über dem Riff und das geschützte Schwimmen, das dieses Riff fast rund um die Insel erlaubt. Die Luft ist die Überraschung — Hubschrauberflüge sind hier ungewöhnlich beliebt, vor allem weil der berühmteste Anblick der Insel, der Unterwasserwasserfall vor Le Morne, eine optische Täuschung aus Sandrinnen über der Schelfkante ist und nur von oben existiert. Im Inselinneren wird gewandert: die Seven Cascades, die Schluchten, die farbige Erde. Und eine kulturelle Seite, die Besucher oft erst am letzten Tag entdecken: der Markt von Port Louis, das Zuckermuseum, die Rumbrennereien und das Aapravasi Ghat, wo die ersten Kontraktarbeiter an Land gingen.
Praktisches. Die Jahreszeiten laufen hier andersherum. Die trockene, kühlere Hälfte ist Mai bis November und die bessere zum Fliegen, Wandern und für die windigere Ostküste; Dezember bis April ist heiß und schwül, das Zyklonfenster liegt zwischen Januar und März. Bootstouren legen früh ab und sind meist zurück, bevor der Wind mittags auffrischt; Hubschrauberflüge werden bei Wind als Erstes abgesagt. Linksverkehr, gute Straßen, kurze Wege: Ein Wagen oder ein Fahrer erschließt die Insel schnell — ein Fahrer für den Tag kostet weniger als zwei lange Taxifahrten. Gezahlt wird in Rupien; Karten funktionieren in Hotels und Restaurants, Bargeld besser auf den Märkten, wo der erste Preis eher eine Eröffnung ist als ein Preis. Trinkgeld ist nicht verpflichtend und wird gern genommen: etwa zehn Prozent im Restaurant, ein paar hundert Rupien für eine Bootsbesatzung oder eine Führung. Badeschuhe mitnehmen, denn im Lagunenboden sitzen Seeigel, und stärkeren Sonnenschutz als gedacht — die Brise vom Wasser verdeckt, wie hart die Sonne arbeitet. Und privat kosten Ausflüge pro Boot oder pro Maschine statt pro Person, was vier oder sechs Personen zu einer ganz anderen Rechnung macht als zwei.
Chamarel, Mauritius
15 Minuten
Ab€ 200.00/ PersonTriolet, Mauritius
10 Minuten
Ab€ 100.00/ PersonMauritius
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Ab€ 74.00/ PersonErzähl uns, was du planst, und lokale Gastgeber schicken dir Vorschläge, die zu deinen Daten, deiner Gruppe und deinem Budget passen.