Führungen in Sousse

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Sousse ist der Hauptort des Sahel und sein Hafen. Die Medina hinter der Uferstraße ist ummauert und gehört zum Welterbe. In ihr stehen der Ribat und die Große Moschee fast nebeneinander.

Innerhalb der Mauern

Der Ribat ist ein befestigtes Kloster des neunten Jahrhunderts, gebaut, um das Meer zu beobachten. Sein Turm diente zugleich als Ausguck und als Minarett. Der Aufstieg ist kurz.

  • Die Große Moschee — von etwa 850, schlicht und festungsartig, mit einem Hof, der Besuchern offensteht.
  • Das Kasbah-Museum — römische Mosaiken, nach denen des Bardo die zweitbesten, in der alten Zitadelle ausgelegt.
  • Die Katakomben — kilometerweite christliche Grabgänge, im frühen zwanzigsten Jahrhundert freigelegt und kartiert.
  • Die überdachten Souks — sie laufen vom Meerestor landeinwärts und sind am Vormittag am vollsten.
  • Port El Kantaoui — der Ferienort um den Yachthafen, in den 1970er-Jahren nördlich der Stadt gebaut.

Der Sahel ringsum

Drei Orte zählen innerhalb einer Stunde. Monastir hat einen eigenen Ribat und Bourguibas Mausoleum unter goldenen Kuppeln. Mahdia hält einen arbeitenden Fischereihafen und eine enge Altstadt auf einem Kap.

El Jem liegt landeinwärts, etwa eine Autostunde entfernt. Sein Amphitheater fasste rund fünfunddreißigtausend Zuschauer und steht nahezu in voller Höhe. Es wurde kaum je als Steinbruch benutzt, deshalb liest es sich als Ganzes.

Was von hier abfährt

Sousse verkauft eher die Wüste als die Küste. Zwei Tage sind die kurze Fassung; vier bis acht decken die Oasen und die Ksour ab. Transfers, Camps und Mahlzeiten stecken im Preis.

Die Preise gehen weit auseinander. Zwei Tage kosten ungefähr so viel wie ein paar Hotelnächte. Die achttägigen Runden liegen bei einem Vielfachen davon.

Praktisches

  • Saison. Mai bis Oktober fürs Meer, wobei Juli und August die heißesten und die vollsten Monate sind. April und November passen zur Medina und zu El Jem.
  • Flughäfen. Monastir liegt zwanzig Kilometer südlich, Enfidha etwa fünfzig nördlich. Beide sind ungefähr eine halbe Stunde mit dem Taxi.
  • Unterwegs. Taxis in der Stadt sind billig und fahren mit Taxameter. Louages fahren nach Tunis, Kairouan und Sfax, sobald sie voll sind.
  • Medina. Die ganze Woche offen und am späten Vormittag am vollsten. Das Meerestor ist der einfachste Weg hinein und hinaus.
  • El Jem. Früh hinfahren, vor den Reisebussen und vor der Hitze. In der Arena gibt es keinen Schatten.
  • Zutritt zur Moschee. Der Hof der Großen Moschee steht Nichtmuslimen offen, der Gebetsraum nicht. Schultern und Knie bedeckt.
  • Gedränge. In den vollen Souk-Gassen die übliche Vorsicht, und nichts Schlimmeres als das.
  • Geld. Bargeld für den Souk und die Cafés der Medina. Nur so viel abheben, wie ausgegeben wird, denn Dinar dürfen das Land nicht verlassen.

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