Fahrten in Antalya

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Fahrten in Antalya

2 Erlebnisse Antalya

Ausfahrten in der Region Antalya bedeuten vor allem die D400, die Straße, die westwärts an der Küste entlang nach Kaş führt. Sie ist in die Hänge des Taurus direkt über dem Wasser geschnitten: auf der einen Seite Fels, auf der anderen Abbruch und Meer, und die Serpentinen strecken sich über zweihundert Kilometer kaum. Selbst zu fahren ist anstrengend, deshalb nimmt man solche Fahrten mit einem Fahrer, der weiß, wo man hält.

Der Hauptstopp ist Kaputaş. Ein schmaler Strand zwischen zwei senkrechten Schluchtwänden; das Wasser ist dort nicht wegen Filtern türkis, sondern wegen der weißen Kiesel am Grund und einer Süßwasserquelle unter der Oberfläche. Hinunter führt eine Treppe von fast zweihundert Stufen, der Abstieg dauert Minuten, der Aufstieg spürbar länger. Unterwegs hält man meist noch an Aussichtspunkten über den Buchten und in Fischerorten, wo das Mittagessen halb so viel kostet wie im Hotelgürtel.

Praktisches. Ein voller Tag dauert acht bis zehn Stunden samt Hin- und Rückweg und fällt ab Alanya länger aus als ab Kemer oder Kalkan. In Kaputaş gibt es keinen Schatten und fast keine Infrastruktur: Wasser, Handtuch und Schuhe für Kiesel gehören ins Gepäck. Wer auf Serpentinen empfindlich ist, sitzt besser vorn. Herbst und Frühling machen die Fahrt angenehmer: dieselben Ausblicke ohne die Sommerhitze im Wagen.

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