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Museum von Antalya, Kaleiçi und Karain-Höhle 2026: GetExperience

Die Kulturschicht Antalyas beginnt in Kaleiçi, einem Viertel osmanischer Häuser mit vorkragenden Obergeschossen und Innenhöfen, wo fast jede Gasse entweder an einer Mauer oder am Meer endet. Führungen zu Fuß fassen dort das Hadrianstor, das geriffelte Minarett, eine aus einer byzantinischen Kirche entstandene Moschee und den Hıdırlık-Turm an der Klippe zusammen. Für sich steht das Stadtmuseum: Es zeigt Statuen aus Perge, darunter einen ganzen Saal römischer Götter, gefunden bei der Ausgrabung des Theaters.

Außerhalb der Stadt greift die Kultur weiter zurück. Die Karain-Höhle nördlich von Antalya gehört zu den am längsten bewohnten Fundstellen Anatoliens: Ihre Schichten reichen vom Paläolithikum bis in die Antike, ein seltener Fall, in dem Zehntausende Jahre in einem einzigen Profil sichtbar werden. Daneben steht die Karawanserei Kırkgöz, ein seldschukischer Bau des dreizehnten Jahrhunderts an der alten Straße ins Landesinnere, wo Karawanen übernachteten.

Der weiteste Kulturausflug ist Hierapolis über den Sinterterrassen von Pamukkale: eine antike Kurstadt mit Theater, Tempel und Nekropole, um heiße Quellen gewachsen, rund drei Stunden entfernt. Praktisches: Im Museum und in Moscheen ist bedeckte Kleidung nötig, in Karain bleibt es ganzjährig kühl und feucht, und für Kaleiçi braucht es festes Schuhwerk — das Pflaster ist uneben und das Gefälle zum Hafen deutlich.

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