Kinder in Iraklion

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Kinder in Iraklion

4 Erlebnisse Kreta

Mit Kindern fährt man von Heraklion am bequemsten ins Cretaquarium bei Gournes: fünfzehn Kilometer an der Küstenstraße, drinnen Muränen, Kraken, Rochen und kleine Haie in offenen Becken. Es ist die einzige Schau dieser Größe auf der Insel, und in der Hitze zahlt sie sich aus — drinnen ist es kühl und es gibt Sitzplätze.

Die seewärtige Hälfte des Tages ist Dia, die Insel gegenüber der Stadt. Eine Stunde unter Segeln, Wasser klar bis zum Grund, und die Boote ankern in Buchten zum Baden. Die Landvariante ist das Lassithi-Plateau: Aufstieg auf 800 Meter, ein Park der griechischen Mythologie mit Modellen und Szenen, der die Götter ohne Schilder erklärt, und die Höhle, in der dem Mythos nach Zeus geboren wurde. Knossos zieht Kinder ebenfalls, nicht als Ausgrabung, sondern als Labyrinth des Minotaurus — der Mythos hält die Aufmerksamkeit, wo die Steine es nicht tun.

Praktisches: Zum Aquarium fährt ein Stadtbus, Ausflüge schließen meist den Hoteltransfer ein. Die Straße nach Lassithi windet sich in Serpentinen und macht übel — vorn sitzen lassen und vorher nicht schwer essen. Auf dem Plateau ist es einige Grad kühler als an der Küste, im Sommer braucht es dennoch eine Jacke. In Knossos gibt es gar keinen Schatten: Sonnenhut und Wasser sind Pflicht, ein Kinderwagen nützt zwischen Steinen und Stufen nichts.

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