Sightseeing in Iraklion

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Sightseeing in Iraklion

19 Erlebnisse Kreta

Der wichtigste Grund, nach Heraklion zu fahren, liegt fünf Kilometer südlich: Knossos, der Palast der Minoer, wo Arthur Evans Anfang des vorigen Jahrhunderts die Säulen ergänzte und rot strich, damit der Besucher den Maßstab begreift. Über diese Rekonstruktion wird bis heute gestritten, doch der Thronsaal und die Fresken mit den Stiersprüngen wirken gerade durch sie. Die Originale liegen im Archäologischen Museum in der Stadt selbst — der Diskos von Phaistos, die Schlangengöttin und die ganze minoische Sammlung.

Die Stadt selbst ist venezianisch bis auf den Knochen. Die Festung Koules schließt die Einfahrt zum alten Hafen, von ihr aus zieht die Promenade; im Zentrum stehen die Loggia, der Morosini-Brunnen mit den Löwen und der Markt in der Straße von 1866. Auf der Stadtmauer liegt das Grab von Nikos Kazantzakis mit Blick über ganz Heraklion, und man steigt besser gegen Abend hinauf.

Praktisches: Knossos und das Museum nimmt man zusammen, ein gemeinsames Ticket kommt günstiger, doch beides braucht mindestens einen halben Tag. In Knossos gibt es gar keinen Schatten, ein Julimittag ist dort schwer auszuhalten. Der Hafen ist ein Kreuzfahrthafen, Ausflüge richten sich nach der Liegezeit — geben Sie beim Buchen die Abfahrtszeit an. Bis Rethymno sind es 80 km, bis Chania etwa 140.

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