Sightseeing in Firá

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Sightseeing in Firá

14 Erlebnisse Santorin

Fira ist die Hauptstadt Santorins und genau jener Punkt an der Abbruchkante, der auf allen Bildern der Insel erscheint. Die Stadt liegt rund dreihundert Meter unmittelbar über dem gefluteten Krater, und ihr ganzer Grundriss folgt daraus: Die Gassen ziehen sich an der Kante entlang, die Häuser staffeln sich terrassenförmig, und eine Treppe mit fünfhundertachtundachtzig Stufen führt hinab zum alten Hafen Gialos. Drei Wege führen nach unten — zu Fuß, auf dem Esel oder mit der Seilbahn, die den Höhenunterschied in drei Minuten nimmt. Stadtrundgänge bauen meist auf dieser Vertikalen auf: das katholische Viertel mit seiner Kathedrale, der Theotokopoulou-Platz, Gassen mit kleinen Läden und ein Aussichtspunkt nach dem anderen.

Die Museen sind klein, aber gewichtig. Das Museum des prähistorischen Thera bewahrt, was in Akrotiri gefunden wurde: Fresken mit blauen Affen und Schwalben, den goldenen Steinbock, Keramik der Bronzezeit. Das Archäologische Museum deckt die späteren Epochen ab, Hellenismus und Rom. Der Unterschied lohnt sich zu kennen: Die Grabung von Akrotiri liegt im Süden der Insel, ihr Inhalt wurde hierher gebracht, in die Hauptstadt.

Von Fira aus lässt sich der Rest der Insel bequem erschließen, und das ist die zweite Hälfte der hiesigen Programme. Rundfahrten fassen Oia mit seinem Sonnenuntergang, Pyrgos mit der venezianischen Burg, die Dörfer im Inselinneren und die Weingüter auf Asche zusammen; eigene Ausflüge führen zur Ausgrabung Akrotiri und an die Strände mit rotem und schwarzem Sand. Auch der Seeteil beginnt hier — die Boote zum Vulkan und zu den heißen Quellen legen im alten Hafen unterhalb der Stadt ab.

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