Natur und Outdoor in Firá

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Natur und Outdoor in Firá

8 Erlebnisse Santorin

Fira ist die einzige Stadt Griechenlands, die am Rand eines tätigen Vulkans steht und ihm direkt in den Schlund schaut. Die beiden schwarzen Inselchen mitten in der Bucht, von jeder Terrasse aus zu sehen, sind Nea Kameni und Palea Kameni — junge Kegel, gewachsen nach dem Ausbruch, der die Insel zerriss. Vom alten Hafen unterhalb der Stadt sind sie eine halbe Stunde über Wasser entfernt, was Fira zum praktischsten Ausgangspunkt macht: mit der Seilbahn oder über die Treppe hinunter, und man steht am Kai.

Die Landung auf Nea Kameni wirkt nüchtern und gerade deshalb überzeugend: Der Pfad steigt etwa zwanzig Minuten über schwarzen Schotter, vulkanische Schlacke unter den Sohlen, stellenweise zieht schwefliger Dampf aus Spalten, und oben liegt der Krater mit rostroten Streifen. Danach wechselt das Boot zu Palea Kameni, wo am Ufer warme Quellen austreten: Das Wasser ist trüb und eisenrot, spürbar wärmer als das Meer, und man steigt direkt von Bord hinein.

Die übrigen Ausfahrten drehen sich ums Baden. Katamarane fahren an der Calderawand entlang zum Roten und zum Weißen Strand, wo das Gestein von den eigenen Oxiden gefärbt ist, und ankern in Buchten, zu denen man vom Land nicht hinabkommt. Abendfahrten verbinden den Vulkan mit dem Sonnenuntergang vor Oia. Fira taugt auch zum Wandern: Hier beginnt der Weg auf der Abbruchkante nach Imerovigli und weiter nach Oia — rund zehn Kilometer mit dem Abgrund stets darunter.

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