Führungen in Firá

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Führungen in Firá

18 Erlebnisse Santorin

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Thira ist die Hauptstadt von Santorin, und diesen Namen benutzt kaum jemand. Vor Ort heißt sie Firá. Die Stadt sitzt auf der Calderakante rund 260 Meter über dem Wasser, und die Steilwand bestimmt den ganzen Grundriss.

Eine Stadt auf einer Kante

Eine Straße läuft über die volle Länge des Randes. Alles darunter besteht aus Treppen, Terrassen und Dächern, die jemand anderem als Fußboden dienen. Tiefe zählt hier mehr als Breite.

Was die Stadt bereithält

  • Museum für prähistorisches Thira. Wandmalereien, aus Akrotiri geborgen, darunter die Affen und das Haus der Damen. Die meistgedruckten gingen nach Athen.
  • Archäologisches Museum. Stattdessen die spätere Insel: das antike Thera oben auf dem Grat des Mesa Vouno, klassisch und römisch.
  • Zwei Kathedralen. Die orthodoxe am Südende, die katholische im alten fränkischen Viertel im Norden, zehn Minuten voneinander.
  • Der Weg nach Norden. Firostefani, dann Imerovigli, dann Oia, zehn Kilometer und etwa drei Stunden, am besten vor der Hitze begonnen.

Der Hafen darunter

Gialos, der alte Hafen, liegt direkt unter der Stadt, und keine Straße führt hinunter. Es gibt drei Wege nach unten. Seilbahn, Esel oder 588 Zickzackstufen.

Die Stufen teilt man sich mit den Tieren. Man sieht es. Die Tender der Kreuzfahrtschiffe machen hier fest, und das füllt die Seilbahnschlange in beide Richtungen.

Praktisches

  • Schiffsstunden. An einem Tendertag bewegt sich die Hauptstraße zwischen zehn und vier im Gänsemarsch. Vor neun und nach sechs gehört sie der Stadt.
  • Hinunter und hinauf. Die Stufen dauern etwa fünfundzwanzig Minuten abwärts und merklich länger zurück, was immer noch besser ist als eine Stunde in der Seilbahnschlange.
  • Busse. Jede Inselroute beginnt und endet an der Station hier, ein Wechsel von einem Strand zum anderen bedeutet also den Weg zurück durch die Stadt.
  • Tische. Ein Blick über die Kante kostet etwa das Doppelte desselben Tellers eine Gasse landeinwärts. In der Saison Tage im Voraus reservieren.
  • Kein Sand. Die schwarzen Strände liegen jenseits des Grats bei Kamari und Perissa, zwanzig Minuten mit dem Bus.
  • Tritt. Die Gassen sind polierter Stein, steil und nach Regen glatt.
  • Sonnenuntergang. Der hiesige ist gut und ohne Gedränge. Der berühmte liegt in Oia, eine Stunde Verkehr entfernt.

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