Führungen in Kos

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10 Erlebnisse Griechenland

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Ein Erdbeben legte die Stadt Kos 1933 nieder. Die damals zuständige italienische Verwaltung räumte den Schutt weg und grub weiter, und darunter kam die hellenistische und römische Stadt hervor. Das halbe Zentrum ist offene Ausgrabung.

Eine Stadt, die aus einem Erdbeben gegraben wurde

Die Agora zieht vom Hafen landeinwärts. Sie ist nicht eingezäunt, und man geht zu Fuß über sie hinweg. Südlich davon stehen ein Odeon, ein Stadion und die Casa Romana, ein römisches Haus, um seine Mosaike herum wieder aufgebaut.

Hippokrates und das Heiligtum

Hippokrates wurde um 460 vor Christus auf Kos geboren. Die Platane am Hafen trägt seinen Namen und ist für die Geschichte um Jahrhunderte zu jung, woran sich niemand zu stören scheint.

Das Asklepieion ist das Echte. Es ist ein Heilheiligtum, nach seinem Tod begonnen und auf drei Terrassen vier Kilometer außerhalb der Stadt angelegt. Von der obersten liegt die türkische Küste in Sichtweite.

Hinter der Küstenebene

Kos gilt als flach. Die Ebene um die Stadt ist genau das. Dahinter steigt der Grat des Dikeos auf 846 Meter, und dorthin führen die Geländewagenfahrten.

  • Zia. Ein Dorf am Hang des Dikeos, fünfzehn Kilometer hinauf, und der verabredete Ort für den Sonnenuntergang.
  • Kefalos und der Süden. Lange, offene Strände, frühchristliche Basilikaböden im Sand von Agios Stefanos und das Eiland Kastri davor.
  • Embros Therma. Ein gemauertes Becken, in dem eine heiße Quelle auf das Meer trifft. In der Dämmerung hingehen, wenn es weit genug abgekühlt ist.
  • Radwege. Markiert, eben und aus der Stadt hinaus zu den näheren Stränden, weshalb Radfahren hier kein Kunststück ist.

Tage auf dem Wasser

Drei Nachbarn liegen nah genug für einen einzigen Tag, und einer davon ist ein anderes Land.

  • Nisyros. Ein tätiger Vulkan, über dessen Kraterboden man geht. Schwefel, loser Grund, keine Geländer.
  • Kalymnos und Pserimos. Ein Hafen der Schwammtaucher und ein Strand, an dem fast nichts gebaut ist.
  • Bodrum. Unter einer Stunde mit der Fähre. Reisepass mitnehmen und die Überfahrt buchen.

Praktisches

  • Saison. Mai bis Oktober, wobei das Meer seine Wärme bis in die Mitte des Herbstes hält.
  • Wind. Der Hochsommer ist windig, was dem Strand passt und den Booten nicht; die Fahrt nach Nisyros fällt bei Seegang aus.
  • Flughafen. Bei Antimachia in der Inselmitte, etwa 24 Kilometer und eine halbe Stunde von der Stadt.
  • Die Burg. Die Ritterfestung an der Hafeneinfahrt war nach dem Erdbeben von 2017 jahrelang geschlossen und wurde nach der Instandsetzung wieder geöffnet.
  • Schatten. Der Radweg an der Küste hat keinen, und ebenes Land bringt mittags keine Erleichterung.
  • Tische. Der Platz an der Platane lässt sich den Baum bezahlen. Zwei Straßen weiter ist es die Hälfte.

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