Sightseeing in Kos

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Sightseeing in Kos

7 Erlebnisse Griechenland

Kos ist eine Insel, auf der die Medizin älter ist als das Christentum. Vier Kilometer vor der Stadt liegt das Asklepieion, das Heiligtum des Heilgottes: drei Terrassen am Hang, Heilquellen, Säulenhallen für Kranke. Hier arbeitete eine Schule, aus der Hippokrates hervorging; in der Stadt steht bis heute eine Platane, die seinen Namen trägt — der Baum ist natürlich jünger, der Ort aber derselbe. Am Hafen ragt die Festung der Johanniter auf, dazwischen liegt die antike Agora, nach dem Erdbeben von 1933 ausgegraben, samt der Defterdar-Moschee aus osmanischer Zeit.

Die Insel ist flach und klein, deshalb schafft eine Rundfahrt sie an einem Tag ganz: Bergdörfer an den Hängen des Dikeos, Kefalos an der Westspitze über der Bucht Cavo Paradiso, alte Ölmühlen und Halt in Tavernen, die kochen, was sie selbst anbauen. Die Jeep-Safari verlässt den Asphalt für Pisten, verlassene Siedlungen und Aussichtspunkte, von denen aus die türkische Küste zu sehen ist — sie liegt ein paar Kilometer entfernt.

Die Nachbarn sind hier näher als die eigenen Strände. Nach Nisyros fährt man des tätigen Vulkans wegen: Man steigt zu Fuß in seine Caldera hinab, die Erde ist warm, die Luft riecht nach Schwefel. Kalymnos und Pserimos ergeben eine Tagesfahrt mit Baden, die erste ist für ihre Schwammtaucher bekannt. Und Bodrum auf der türkischen Seite ist mit der Fähre fünfundvierzig Minuten entfernt — ein eigener Ausflug, ein anderes Land an einem Tag.

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