Natur und Outdoor in Mykonos

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Natur und Outdoor in Mykonos

5 Erlebnisse Griechenland

Die Natur von Mykonos lässt sich in einem Wort fassen: Meltemi. Der Nordwind weht hier im Sommer wochenlang, und er hat die Insel geformt — fast baumlos, übersät mit glatt geschliffenen Granitblöcken, die weiß gekalkten Häuser mit dem Rücken nach Norden. Die praktische Folge ist einfach: Die Nordstrände gehören dem Wind und den Kitesurfern, gebadet wird an der Südküste, wo das Wasser selbst an rauen Tagen ruhig bleibt.

Dorthin führen die Bootsfahrten. Eine Fahrt entlang der Südküste läuft Buchten an, zu denen entweder keine oder nur eine Schotterstraße führt: Das Boot ankert, das Essen entsteht an Bord, und an einem Tag sieht man die Orte, vor denen sich landseitig eine Autoschlange bildet. Es gibt die Ganztagesvariante mit mehreren Stopps und eine kürzere, wenn man einfach in Ruhe schwimmen will.

Zu Lande nimmt man die Insel per Jeep auseinander. Die Safari verlässt den Asphalt ins Inselinnere: Ano Mera, alte Höfe, Pfade zwischen Trockenmauern, die hier ohne Mörtel gesetzt wurden, und Aussichtspunkte, von denen die benachbarten Kykladen zu sehen sind. Die Halbtagestour ergänzt Küste und Dörfer, und eine eigene Fahrt nach Tinos schenkt einen ganzen Tag zwischen Taubentürmen und Granitbergen, wie sie Mykonos selbst nicht mehr hat.

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