Beste Natur und Outdoor in Reykjavík, Island 2026: GetExperience
Naturtouren in Reykjavík beginnen meist damit, die Stadt zu verlassen. Der Golden Circle ist der übliche erste Tag: Þingvellir, wo die nordamerikanische und die eurasische Platte auseinanderziehen und man in den Graben hinabgeht; Geysir, wo Strokkur alle paar Minuten zwanzig Meter Wasser hochwirft; und Gullfoss, der zweistufig in eine Schlucht stürzt, die schon vom Parkplatz aus laut ist. Acht Stunden hin und zurück, ganzjährig — im Winter dieselbe Route auf Eis.
Die Südküste ist die andere Richtung und die bessere, wenn nur ein Tag bleibt. Bei Seljalandsfoss geht man hinter das Wasser, Skógafoss stellt an jedem hellen Morgen einen Regenbogen in die Gischt, und Reynisfjara hat den schwarzen Sand und die Basaltsäulen — dazu Wellen, die schon Menschen mitgerissen haben, weshalb die Guides darauf bestehen, dass man von der Wasserlinie wegbleibt. Weiter draußen laufen Gletscherwanderungen und Eishöhlen am Sólheimajökull mit Steigeisen und Führung, Vorkenntnisse braucht es nicht.
Näher an der Stadt füllen Outdoor-Aktivitäten in Reykjavík die Abende: Whale Watching vom alten Hafen mit 90–95 % Sichtungsquote im Sommer, Reiten auf Islandpferden, die noch den fünften Gang beherrschen, und Nordlichter zwischen September und März — per Bus gejagt in der Nacht, in der die Prognose aufreißt. Regenzeug gehört in jede Jahreszeit ins Gepäck: Das Wetter dreht hier innerhalb einer Stunde, und jeder Guide wird Ihnen genau das sagen.

































