Führungen in Antalya

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Die Küste von Antalya zieht sich über rund 640 Kilometer, und der Taurus weicht ihr nie. Die Berge steigen keine dreißig Kilometer vom Wasser entfernt auf, deshalb liegen die Ferienorte in einer einzigen Reihe. Alles liegt am Meer oder eine Schlucht hinauf.

Wie der Streifen aufgereiht ist

Liest man die Küste von West nach Ost, sortiert sich die Wahl von selbst.

  • Kemer. Pinienwald bis hinunter zu Kiesstränden unter den Beydağları, die kühlste Luft hier.
  • Antalya. Die einzige Arbeitsstadt auf dem Streifen und der Flughafen, den die ganze Region benutzt.
  • Belek. Flacher Sand, Golfplätze und große All-inclusive-Hotels, seit den 1980er Jahren aus dem Nichts angelegt.
  • Side. Eine römische Stadt auf einer Halbinsel, mit dem Ferienort um die Ruinen herum gewachsen.
  • Alanya. Eine Seldschukenburg auf einer Landzunge, ein langer Strand und die niedrigsten Preise hier entlang.
  • Kaş und Kekova. Drei Stunden westlich, lykisch statt pamphylisch, und ruhiger.

Eine Straße, die D400, fädelt das Ganze auf, und von Alanya nach Kemer sind es darauf etwa vier Stunden. Antalya hat noch immer keine Eisenbahn, also läuft jeder Transfer über die Straße. Mit dem Zug kommt hier niemand an.

Die Hälfte der Region, die bergauf schaut

Hinter den Hotels steigt das Land schnell an, und dort spielen sich die aktiven Tage ab.

  • Köprülü-Kanyon. Vierzehn Kilometer Wasser der Stufen zwei und drei unter 400 Meter hohen Wänden, befahren von April bis in den November.
  • Schluchtgänge. Göynük über Kemer und Sapadere über Alanya werden durchwatet statt gewandert, in Wasser um zehn Grad.
  • Waldpisten. Jeep- und Buggysafaris klettern von jedem Ferienort aus los, zwei bis drei Stunden und staubig mit Absicht.
  • Yayla. Hochweiden, auf die Küstenfamilien im Juli noch immer ihr Vieh hinauftreiben.

Warum ein Tagesausflug fünf Preise hat

Fast alles hier wird mit Abholung am Hotel verkauft, und die Abholung ist das halbe Produkt. Ein Pamukkale-Tag ab Side und derselbe Tag ab Alanya unterscheiden sich um drei Stunden im Minibus, nicht im Inhalt. Zuerst die Abfahrtszeit lesen.

Praktisches

  • Hitze. Juli und August halten sich nahe 35 Grad, das Meer bei etwa 29, warm genug, um nicht mehr zu kühlen.
  • Saison. April bis Juni und September bis November passen zu Ruinen und Schluchten; das Meer bleibt bis in den November schwimmbar.
  • Ein Flughafen. Antalya bedient die ganze Küste; die Transfers dauern fünfunddreißig Minuten nach Belek und zwei Stunden nach Alanya.
  • Kaltes Wasser. Die Flüsse aus dem Taurus bleiben den August über kalt, was auch immer der Strand gerade tut.
  • Geld. Bargeld in Lira reicht außerhalb der Hotels weiter als eine Karte; beim Trinkgeld sind es etwa zehn Prozent.
  • Buchen. Rafting- und Bootstage sind im August früh weg; im Mai genügt der Abend davor.

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