
Die Natur um Bodrum funktioniert anders als an der Südküste: statt kiefernbewachsener Berge gibt es trockene Steinhügel, Olivenhaine und Mastixgebüsch, und die Küstenlinie ist von Dutzenden Buchten zerschnitten. Die Halbinsel ragt in die Ägäis, und fast jede Bucht ist über das Wasser leichter zu erreichen als über Land — zu manchen führt überhaupt keine Straße.
Daher das Hauptformat: Eine Bootsfahrt durch die Buchten füllt den hellen Tag, das Schiff ankert in mehreren Einschnitten je eine Stunde, damit man baden kann. Das Wasser der Ägäis ist klarer und ein paar Grad kälter als das Mittelmeer vor Antalya, der Grund ist steinig, deshalb sind Badeschuhe hier nützlicher als im Sand der südlichen Ferienorte.
An Land fällt die Auswahl schmaler aus: Pfade über die Hügel zwischen den Buchten, Olivenhaine und alte Windmühlen auf den Kämmen, von denen die ganze Halbinsel zu sehen ist. Praktisches: Am Nachmittag frischt hier regelmäßig der Wind auf — baden und auslaufen ist morgens ruhiger. Schatten gibt es weder an Deck noch auf den steinigen Pfaden viel, Hut und Wasser braucht man in beiden Fällen. Die Saison hält von Mai bis Oktober.
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