Kunst und Kultur in Zypern

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Kunst und Kultur in Zypern

17 Erlebnisse

Die Kulturrouten Zyperns laufen in drei Richtungen, und das ist eine Frage der Inselgeschichte, nicht des Geschmacks. Die erste ist die Antike: Kourion mit Mosaikböden und einem Theater über der Steilküste, Salamis bei Famagusta, die Burg Kolossi aus der Zeit der Johanniter. Die zweite ist byzantinisch: die bemalten Bergkirchen des Troodos unter dem Schutz der UNESCO und das Kloster Kykkos mit goldenen Mosaiken. Die dritte ist die Trennlinie von 1974.

Nikosia ist die letzte geteilte Hauptstadt Europas, und die Ausflüge sind so gebaut, dass man vom Süden in den Norden zu Fuß über den Übergang in der Ledra-Straße geht. Im Norden führen die Programme nach Kyrenia mit dem runden venezianischen Hafen, zur Burg Sankt Hilarion auf dem Felsen, zur gotischen Abtei Bellapais und nach Famagusta, neben dem das seit vierundsiebzig gesperrte Viertel Varosha liegt — ein leerer Badeort, den jahrzehntelang niemand betrat.

Praktisches. Für den Übergang in den Norden braucht man den Reisepass, die Versicherung eines im Süden gemieteten Wagens gilt dort meist nicht, deshalb nimmt man solche Strecken fast immer mit Fahrer. In Klöstern und Kirchen gilt eine Kleiderordnung: Schultern und Knie bedeckt, am Eingang werden manchmal Tücher gereicht. Die Mosaiken von Kourion liegen unter freiem Himmel — mittags im Sommer ist es dort hart, morgens besser.

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