Sightseeing in Kalambaka

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Sightseeing in Kalambaka

3 Erlebnisse Griechenland

Kalabaka ist die Stadt, über der die Meteora stehen: graue Sandsteinsäulen bis vierhundert Meter Höhe, auf deren Gipfeln Klöster gebaut wurden, als der einzige Weg hinauf eine Strickleiter oder ein Netz an der Winde war. Von vierundzwanzig Häusern sind sechs aktiv: Großes Meteoron mit Museum und alter Küche, Varlaam mit seinen Fresken, Roussanou, Sankt Stephan, Heilige Dreifaltigkeit, Sankt Nikolaus Anapausas. Straßen dorthin entstanden erst im zwanzigsten Jahrhundert; davor lebten die Mönche jahrhundertelang buchstäblich zwischen Himmel und Erde.

Die Ganztagestour mit Fahrer ist der Grundweg, alles zu sehen: Runde um die Säulen, drei oder vier Klöster mit Zeit im Inneren, Aussichtspunkte, an denen die Felsen als Wand stehen, und Halt in Kastraki, dem Dorf direkt unter den Steinen. Die Kleiderordnung gilt ernsthaft: bedeckte Schultern, Röcke werden Frauen am Eingang gereicht. Die private Variante erlaubt, was die Gruppe nicht kann — vor den Bussen zu beginnen oder zum Sonnenuntergang zu bleiben, wenn die Säulen kupfern werden.

Die Wanderroute ist ein eigenes Genre: alte Mönchspfade zwischen den Säulen, wo sich ein Maßstab öffnet, der von der Straße nicht lesbar ist. Ein, zwei Stunden Aufstieg durch den Wald, und die Klöster sind keine Kulisse hinter Autoglas mehr, sondern ein Punkt, den man zu Fuß erreicht hat. In Kalabaka selbst lohnt die Kirche der Entschlafung — eine Basilika des elften Jahrhunderts mit marmornem Ambo mitten im Schiff.

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