Natur und Outdoor in Griechenland

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Natur und Outdoor in Griechenland

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Die Natur Griechenlands ist vertikal angelegt: Das Land besteht zu achtzig Prozent aus Gebirge, und fast alle seine berühmten Landschaften sind Orte, an denen die Berge ins Meer abbrechen. Daher die Schluchten Kretas, Samaria und Imbros, durch die man bergab zur Küste geht; daher auch die Strände, die über Land nicht zu erreichen sind — Balos, Elafonisi, Navagio auf Zakynthos mit dem Rumpf eines gestrandeten Schiffes im Sand.

Die zweite Schicht ist das, was sich nur vom Wasser oder aus der Luft zeigt. Höhlen und Grotten entlang der Felsküsten, in die kleine Boote einfahren; die Caldera von Santorin, die man mit dem Katamaran umrundet; Paratrike-Flüge über Kreta. Die dritte ist das Binnenland: der Kournas-See, der einzige Süßwassersee Kretas, Olivenhaine, Bergdörfer, zu denen Jeeps über Schotterwege fahren, und Käsereien, in denen alles vor Ihren Augen entsteht.

Praktisches. Die Schluchten sind nicht ganzjährig offen: Samaria ist von November bis April gesperrt und ebenso bei Hochwassergefahr, entschieden wird morgens. Auf den Pfaden nur geschlossene Schuhe, Wasser kommt mit — Quellen gibt es wenige. Strände wie Elafonisi haben keinen Schatten, und Navagio erreicht man allein vom Meer. Im Sommer legt man alles Aktive auf den Morgen: Nach Mittag sind es im Freien über fünfunddreißig Grad.

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