Führungen in Ubud

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Ubud liegt im Landesinneren in den Vorbergen Balis, zwischen Flussschluchten und Reisterrassen. Seit den 1930er-Jahren ist es das kulturelle Zentrum der Insel, damals ließen sich hier einige europäische Maler nieder. Der Ort selbst ist kompakt.

  • Der Königspalast — an der Hauptkreuzung, an den meisten Abenden finden in seinem Hof noch Tanzaufführungen statt.
  • Der Saraswati-Tempel — gleich daneben, mit einem Lotusteich über den ganzen Vorhof.
  • Der Heilige Affenwald — am Südende, eine Tempelanlage im alten Urwald mit mehreren hundert Javaneraffen, die nicht scheu sind.
  • Der Campuhan-Höhenweg — er steigt aus dem Ort auf einen Rücken zwischen zwei Flüssen und dauert eine Stunde.

An den Rändern übernimmt die Landschaft. Im Norden liegen die Reisterrassen von Tegalalang, im Osten das Höhlenheiligtum Goa Gajah. Westlich des Orts verläuft die Schlucht des Ayung.

In Ubud wird die langsamere Hälfte der Insel gebucht.

  • Kochkurse — sie beginnen auf einem Markt und enden am Tisch und gehören preislich zum Besten in Südostasien.
  • Yoga und Wellness — hier ein Wirtschaftszweig und keine Nebensache.
  • Rafting auf dem Ayung — durch die Schlucht unterhalb des Orts, Stufe zwei und drei, auch für Familien geeignet.
  • Radtouren — sie rollen vom Kraterrand des Vulkans durch die Dörfer bergab zurück nach Ubud.
  • Museen und Silber — das Neka und das ARMA sowie die Silberwerkstätten in Celuk.
  • Tirta Empul — die Heil- und Reinigungssitzungen, an denen Besucher teilnehmen, vierzig Minuten nördlich.
  • Der Gunung Batur — Ubud ist der natürliche Ausgangspunkt für die Sonnenaufgangstour, die um zwei Uhr nachts losfährt.

Praktisches

  • Wetter. Ubud liegt hoch genug, um ein paar Grad kühler zu sein als die Küste. Es regnet auch öfter, in kurzen heftigen Schüben, besonders von November bis März.
  • Zu Fuß. Das Zentrum ist begehbar, doch die Gehwege sind uneben und oft belegt. Der Verkehr auf der Monkey Forest Road ist schlimmer, als die Karte vermuten lässt.
  • Tempel. Sarong und Schärpe sind Pflicht und werden am Tor geliehen.
  • Reisterrassen. Am Straßenrand wird ein kleiner Eintritt oder eine Spende verlangt.
  • Affen. Sie nehmen Sonnenbrillen, Wasserflaschen und alles Glänzende, also nichts Loses in den Händen halten.
  • Fahrer. Ein ganzer Tag kostet weniger als ein Abendessen zu zweit in Europa, und deshalb nimmt fast jeder einen.
  • Bargeld. Außerhalb der Hotels regiert es.

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