Natur und Outdoor in Chania

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Natur und Outdoor in Chania

31 Erlebnisse Kreta

Von allen Städten Kretas liegt Chania der großen Natur am nächsten. Der Einstieg in die Samaria-Schlucht — die Omalos-Hochebene — ist nur vierzig Kilometer entfernt: Wer früh losfährt, steht um sieben auf dem Pfad. Die volle Route führt sechzehn Kilometer hinab nach Agia Roumeli, durch Pinienwälder, das verlassene Dorf Samaria und die Eisernen Tore, wo die Wände auf drei Meter zusammenrücken; zurück geht es per Fähre nach Chora Sfakion. Es gibt auch die sanfte Variante: unten vom Meer aus hinein und auf demselben Weg zurück. Über allem stehen die Weißen Berge, die Lefka Ori — Dutzende Gipfel über zweitausend Meter, die eine eigene Bergtour erschließt, mit Hochebenen, Steinwüsten und Hirtenpfaden.

Der zweite Magnet ist der Nordwesten. Die Lagune von Balos mit ihren Sandbänken zwischen Kap und Gramvousa-Insel erreicht man auf zwei Wegen: per Schiff ab Kissamos oder per Jeep über die Schotterpiste der Halbinsel — die Jeep-Variante schenkt einen fast leeren Strand, bevor die Fähren kommen. Weiter südlich liegt Elafonissi mit seinem rosa schimmernden Sand. Ein Kapitel für sich ist die Halbinsel Rodopou: Der Asphalt endet dort schnell, und bis zum Strand Menies mit den Resten des Diktynna-Heiligtums kommen nur Geländewagen.

Wer es ruhiger mag, nimmt die Imbros-Schlucht: acht Kilometer, Wände bis dreihundert Meter, unter den Füßen ein alter gepflasterter Saumpfad. Südlich hinter den Bergen wartet Preveli, wo ein palmengesäumter Fluss das Libysche Meer erreicht. Und den Tag beschließt eine Safari im Abendlicht: Serpentinen über Chania, Dörfer mit eigener Ölpresse und ein Glas Raki am Aussichtspunkt, während die Sonne im Meer versinkt.

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