Tiere in Kreta

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Tiere in Kreta

7 Erlebnisse Griechenland

Kreta hat ein eigenes Tier — die Kri-Kri, eine Wildziege mit gebogenen Hörnern, die nur hier und auf ein paar Nachbarinseln überlebt hat. Die Chance auf eine Begegnung gibt es in der Samaria-Schlucht und auf Dia, das Boote ab Heraklion anfahren: Die Ziegen werden am Ufer gefüttert und kommen ans Wasser herunter. In Gournes zeigt das Cretaquarium die Bewohner des Mittelmeers, von Muränen und Kraken bis zu Haien — die einzige Schau dieser Größe in der Region.

Die zweite Linie sind Haustiere. Auf dem Lassithi-Plateau tragen Esel die Gäste über Dorfpfade, bei Georgioupoli reitet man am Wasser entlang und durch die Olivenhaine. Hirtenhöfe in den Bergen zeigen das Melken und das Kochen der Graviera direkt im Hof: Schafe und Ziegen gibt es auf der Insel mehr als Menschen, und Käse wird hier weiterhin von Hand gemacht.

Praktisches: Bis zum Aquarium sind es von Heraklion etwa 15 km, von Chania über zwei Stunden, deshalb nimmt man es von der nahen Inselseite. Ausritte sind nach Können getrennt, ein Anfänger wird nicht in den Galopp gesetzt. Die Kri-Kri ist ein Wildtier, Füttern aus der Hand ist verboten. In den Bergen und in der Schlucht braucht es festes Schuhwerk, am Wasser eigenes Trinkwasser — Schatten gibt es auf den Wegen kaum.

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