Führungen in Donostia-San Sebastián

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San Sebastián ist um eine muschelförmige Bucht gebaut, mit je einem Hügel an beiden Enden. Britische und portugiesische Truppen brannten die Stadt 1813 nieder. Was heute steht, entstand danach, vieles davon für einen königlichen Hof, der zum Baden kam.

Die Bucht, die Hügel und die Strände

Drei Strände liegen innerhalb der Stadt. Die beiden Hügel besteigt man des Blicks wegen, und auf einem hat sich ein alter Rummelplatz gehalten.

  • La Concha. Der Hauptstrand, mit einer Insel davor und einem schmiedeeisernen Geländer, das zum Wahrzeichen der Stadt wurde.
  • Monte Igueldo. Erreichbar mit einer Standseilbahn, die seit 1912 fährt, mit einem kleinen Vergnügungspark oben.
  • Monte Urgull. Der alte befestigte Hügel über dem Hafen, gekrönt von einer Christusstatue.
  • Peine del Viento. Drei stählerne Kämme, am Westende in die Felsen geschraubt, 1977 von Eduardo Chillida dort gesetzt.
  • Zurriola. Der Surfstrand auf der anderen Flussseite, neben den Würfeln des Kursaal.

Im Stehen essen

Pintxos sind die hiesige Form der Tapas und für viele der Grund zu kommen. Die Tresen in der Altstadt sind damit bedeckt. Die Methode: eine Sache essen, ein kleines Glas trinken und zur nächsten Bar weiterziehen.

Die Stadt hält bei 190.000 Einwohnern rund siebzehn Michelin-Sterne. Diese Dichte ist ungewöhnlich. Sie besteht neben Bars, die vier Euro für Brot mit einer Sardelle darauf nehmen.

Praktisches

  • Es regnet. Das hier ist die Atlantikküste, nicht das Mittelmeer. Mit Nieselregen ist in jedem Monat zu rechnen, am stärksten von November bis Januar, und die Sommer liegen um 23 Grad.
  • Tresen-Etikette. Einen Pintxo nach dem anderen bestellen und dem Wirt beim Gehen sagen, was man hatte. Niemand schreibt etwas auf.
  • Was hier verkauft wird. Geführte Touren sind dünn gesät. Selbstgeführte Rundgänge und Rätseltouren durch die Altstadt kosten ein paar Euro und füllen die Lücke.
  • Apfelweinhäuser. Von Januar bis April öffnen die Sagardotegis vor der Stadt ihre Fässer, und man fängt den Strahl im Glas auf.
  • September. Das Filmfestival läuft seit 1953 und nimmt jedes Zimmer der Stadt.
  • Preise. Ein Pintxo kostet drei bis vier Euro, ein Glas Txakoli etwa zweieinhalb.
  • Ausflüge. Bilbao und das Guggenheim liegen eine Stunde westlich, die Weinberge der Rioja Alavesa eine Stunde südlich.

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