Führungen in Sevilla

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14 Erlebnisse Spanien

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Sevilla liegt 80 Kilometer vom Meer entfernt und baute seinen Reichtum trotzdem auf Schiffen auf. Zwei Jahrhunderte lang wurde hier alles registriert, was aus Amerika ankam. Dieses Geld bezahlte, wodurch man heute läuft.

Drei Bauten und ein Platz

Kathedrale, Königspalast und Handelsarchiv stehen in einem Block, und alle drei tragen den Welterbetitel der UNESCO. Von außen sieht man sie in einer Stunde. Innen ist ein weiterer Tag.

  • Die Kathedrale. Dem Volumen nach die größte gotische Kirche der Welt, mit Kolumbus in einem Grab, das vier Träger stemmen.
  • Die Giralda. Ihr Glockenturm, davor ein 1198 vollendetes Minarett. Rampen statt Treppen, damit ein Reiter hinaufkam.
  • Der Real Alcázar. Ein bis heute genutzter Königspalast, Mudéjar-Arbeit über Gotik, mit Gärten, die länger dauern als die Räume.
  • Plaza de España. Ein Halbkreis aus Ziegel und Fliesen, für die Ausstellung von 1929 gebaut, mit Kanal und Ruderbooten.
  • Las Setas. Ein Holzgitter über der Markthalle Encarnación, 2011 fertiggestellt, mit römischen Ruinen im Untergeschoss.

Jenseits des Flusses

Triana liegt am anderen Ufer und hält sich für etwas Eigenes. Der Stadtteil machte die Fliesen, die die halbe Stadt bedecken. Kulinarische Touren beginnen an seinem Markt, der über einer alten Burg steht.

Flamenco gibt es hier in zwei Formen, und sie sind nicht derselbe Abend. Ein Tablao ist eine Show mit Eintrittskarte. Eine Peña ist ein Mitgliederclub, in dem spät angefangen und nichts erklärt wird.

Römischer Boden und verliehene Königreiche

Itálica liegt neun Kilometer nördlich, 206 vor Christus gegründet und Heimatstadt des Kaisers Trajan. Sein Amphitheater fasste 25.000. Das Fernsehen nutzte es als Drachengrube und den Alcázar als Dorne, was eigene Besucher bringt.

Praktisches

  • Die Hitze ist die Hauptsache. Juli und August überschreiten regelmäßig 40 Grad. Besichtigt wird vor zwölf und nach sieben, die Mitte des Tages verbringt man drinnen.
  • Zwei Wochen, um die herum man plant. Semana Santa und die Feria de Abril füllen jedes Bett und sperren Straßen für den Verkehr. Die Preise verdoppeln sich ungefähr.
  • Karten für den Alcázar. Zeitfenster, im Frühjahr Tage im Voraus ausverkauft.
  • Unterwegs. Das Zentrum wird gelaufen. Die Stadt betreibt zudem ein Leihradsystem auf flachen Gassen, was in Spanien seltener ist, als es klingt.
  • Kochkurse. Die meisten lehren Paella, Sangria und Tapas zusammen, was eher eine Touristenkarte ist als eine sevillanische. Die Touren über den Markt von Triana sind die einheimischere Hälfte des Geschäfts.
  • Preise. Eine Tapa kostet an der Theke drei bis vier Euro, ein Abendessen im Sitzen etwa fünfundzwanzig.
  • Orangenbäume. Die Früchte an jeder Straße sind bitter und gehen in die Marmelade. Nicht der Mühe wert.

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