Essen & Trinken in Georgien

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Essen & Trinken in Georgien

10 Erlebnisse

Georgischer Wein ist eine Sache der Rebsorten und nicht der Weingüter, und fast alles davon geschieht in Kachetien. Saperavi ist der Rote, dunkel genug, um das Glas zu färben; Rkatsiteli und Mtsvane geben die trockenen Weißen, die als Tsinandali verschnitten werden; Kindzmarauli, aus Saperavi von den Lagen um Kvareli, ist der Halbsüße, dem die meisten Besucher zuerst begegnen und den sie entweder lieben oder still stehen lassen. Nach Kisi fragt man, wenn der Keller ihn hat, und Usakhelouri, von wenigen Hektar in Lechkhumi, ist so selten, dass die meisten Georgier ihn nie getrunken haben. Das Essen ist auf dieselbe Weise regional. Khachapuri ist in Imeretien ein rundes gefülltes Brot und an der adscharischen Küste ein offenes Boot mit einem hineingeschlagenen Ei; Khinkali hebt man am gedrehten Zipfel an, der auf dem Teller bleibt; Churchkhela sind Walnüsse an einem Faden, zur Lese in eingekochten Traubensaft getaucht. Das Brot kommt aus dem Tone, einem Lehmofen, und Swanetisches Salz ist eine Gewürzmischung und kein Salz.

Der Standardkauf ist ein Tag in Kachetien mit zwei oder drei Kellern, einem Mittagessen und einem Fahrer — der Fahrer ist der praktische Punkt, denn bei den Proben wird großzügig eingeschenkt. Neben den Familienkellern stehen die Weingüter, Mukhrani als herrschaftliche Fassung, mit einem restaurierten Haus aus dem 19. Jahrhundert darum herum. Längere gastronomische Reisen ziehen durch mehrere Regionen und ergänzen das Kochen mit einem Haushalt statt des Zuschauens bei einer Vorführung. Abendessen an einem einzigen Ort, auf Bestellung gekocht und am Feuer gegessen, sind das kleine Ende des Angebots.

Praktisches. Rtveli, die Lese, fällt in den späten September und den Oktober, die einzige Zeit, in der die Keller so viel zu tun haben, dass sie unangemeldet ankommende Gäste abweisen. Die Maranis der Familien wollen einen oder zwei Tage Vorlauf; die Güter nehmen Laufkundschaft. Die Portionen sind zum Teilen gedacht und kommen auf einmal statt in Gängen. Vegetarier fahren gut, ohne um Anpassungen zu bitten — Lobio, Pkhali, Badrijani und die Käse sind der Alltagstisch und kein Zugeständnis. In den Dorfkellern ist Bargeld weiter normal, und nach einer kostenlosen Probe eine oder zwei Flaschen zu kaufen, gilt als Höflichkeit, nicht als Pflicht.

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