Das Top Kunst- und Kulturangebot in der Türkei 2026: GetExperience
Das Kulturprogramm der Türkei setzt sich auf dieser Seite aus drei verschiedenen Dingen zusammen. Zuerst die Museen und Paläste Istanbuls, wo die halbe Arbeit darin besteht, nicht anzustehen: Hagia Sophia mit Audioguide, Topkapı in der Gruppe oder privat, die Cisterna Basilica mit beleuchteten Säulen und den Medusenköpfen an ihrem Fuß, Dolmabahçe einzeln oder zusammen mit dem Ägyptischen Basar oder einer zweistündigen Bosporusfahrt. Dann das Ritual — die Zeremonie der tanzenden Derwische, die sowohl in Istanbul als auch in Kappadokien stattfindet, während Konya die Stadt Rumis hinzufügt, in der der Orden entstand.
Drittens Hände und Ruinen. In Kappadokien setzt man sich an die Töpferscheibe: erst schaut man dem Meister zu, dann versucht man es selbst. In Istanbul bemalt man Quarzkeramik entlang der Iznik-Konturen. Die rote Route Kappadokiens führt durch das Freilichtmuseum von Göreme und das Zelve-Tal. Die Antike liegt über das Land verstreut: Troja als Tagesfahrt ab Istanbul, Ephesos ab Bodrum, Aspendos mit einem Theater, das bis heute bespielt wird, ab Side und Alanya, Demre und Myra zusammen mit einer Bootsetappe nach Kekova. In Istanbul gibt es außerdem geführte Stadtrouten, darunter eine auf Russisch, und den Weg am Goldenen Horn vom Istiklal-Platz hinauf zum Pierre-Loti-Hügel.
Praktisches. Topkapı und Hagia Sophia sind von der Öffnung bis zum Schluss voll, ein Ticket ohne Anstehen spart in der Nebensaison vierzig Minuten und im Sommer deutlich mehr als eine Stunde. Die Derwisch-Zeremonie ist ein Ritus und keine Show: Applaus und Blitzlicht sind fehl am Platz. Moscheen verlangen bedeckte Schultern und Knie, für Frauen ein Kopftuch, Schuhe bleiben am Eingang. Troja und Ephesos dauern mit Anfahrt zehn bis zwölf Stunden und gehören nicht auf den Anreisetag.



































