Beste Sightseeing in Türkei 2026: GetExperience
Sightseeing in der Türkei teilt sich in zwei Arten von Orten: Städte, die weiterarbeiten, und antike Stätten, die stehengeblieben sind. Istanbul hält die erste Art, um eine Meerenge geschichtet. Ephesos bei Selçuk hält die zweite: die Fassade der Celsus-Bibliothek, eine Marmorstraße, die noch immer zum alten Hafen abfällt, und ein Theater für etwa fünfundzwanzigtausend Menschen. Pamukkale ist etwas Drittes: weiße Terrassen aus Kalziumkarbonat, die den Hang hinabstufen, mit den Ruinen von Hierapolis auf dem Kamm darüber.
Im Landesinneren ist Kappadokien die Landschaft, für die man kommt: Täler aus weichem Vulkangestein, in Göreme zu Kirchen und Taubenhäusern ausgehöhlt, und unterirdische Städte in Derinkuyu und Kaymaklı, die acht Ebenen tief gehen. Die Südküste bewahrt ihre römischen Theater, Aspendos wird noch bespielt, Perge liegt flach daneben. Weiter östlich wird das Land größer und leerer: die Steinköpfe auf dem Nemrut über zweitausend Metern, das Kloster Sumela in einer Felswand bei Trabzon und Ani an der armenischen Grenze, eine mittelalterliche Hauptstadt, die heute allein im Grasland steht.
Praktisch: Entfernungen sind hier das eigentliche Planungsproblem. Von Istanbul nach Kappadokien sind es rund siebenhundert Kilometer, Inlandsflüge sind normal und kein Luxus, deshalb fliegen Rundreisen und nehmen den Guide vor Ort. Frühjahr und Herbst sind die Arbeitssaisons; im Inland geht der Sommer über fünfunddreißig Grad, und fast keine antike Stätte hat Schatten. Der Museum Pass gilt für staatliche Stätten, nicht für private Museen, und lohnt erst ab mehreren Besuchen. Fragen Sie, ob Eintritte enthalten sind, denn viele Touren rechnen nur Transport und Führung.



































