Führungen in Courchevel

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Führungen in Courchevel

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Courchevel ist eine Kette von Dörfern an einer Bergflanke und kein einzelner Ort. Jedes war bis 2011 nach seiner Höhe in Metern benannt, und die Zahlen tauchen im Gespräch weiter auf. Die offiziellen Namen lauten inzwischen anders.

Die Dörfer und das Liftsystem

  • Le Praz. Das alte savoyische Dorf ganz unten, auf rund 1300 Metern, mit den Sprungschanzen aus den Spielen von Albertville.
  • Village und Moriond. Das mittlere Paar, früher 1550 und 1650, ruhiger und günstiger als oben.
  • Courchevel selbst. Das frühere 1850, wo die Pelzläden und die Sterneküchen sitzen.
  • Les Trois Vallées. Der größte zusammenhängende Skiraum Frankreichs, rund sechshundert Pistenkilometer auf einem Pass.
  • Der Altiport. Eine kurze Piste, in den Hang über dem obersten Dorf geschnitten, steil ansteigend, betrieben von Kleinflugzeugen und Hubschraubern.

Was der Berg außer Skifahren verkauft

Gebucht wird hier Unterricht, nicht der Liftpass. Ein ganzer Tag mit privatem Lehrer kauft das Wissen, in welchem Tal man zu welcher Stunde sein sollte. Der Rest hebt ab.

  • Gleitschirm. Tandemflüge reichen von zehn Minuten für Kinder über halbe und ganze Stunden Abstieg bis zum vollen Tag, und eine Variante übernachtet am Berg.
  • Hubschrauber. Rundflüge von zehn, dreißig und sechzig Minuten starten am Altiport und drehen Richtung Mont Blanc.
  • Nach dem Liftschluss. Schneemobil-Ausfahrten am Abend, und eine Pferdekutsche dreht weiter ihre Runde durch das oberste Dorf.
  • Heliskiing. Wird hier verkauft, aber anderswo geflogen, denn das französische Recht verbietet das Absetzen von Skifahrern per Hubschrauber; der Tag geht stattdessen nach Italien hinüber.
  • Sommer. Dieselben Hänge werden gewandert und befahren, und das Fliegen läuft unverändert weiter.

Praktisches

  • Saison. Etwa von Anfang Dezember bis Mitte April, und in dieser Höhe ist der Schnee selten das, was schiefgeht.
  • Wind. Er legt Gleitschirme und Hubschrauber lange vor den Liften still, also im Wochenplan Luft für einen Flug lassen.
  • Anreise. Genf und Lyon liegen beide bei rund zweieinhalb Stunden auf der Straße, Chambéry etwas näher.
  • Samstage. Wechseltag in den ganzen Alpen: Transfers sind restlos ausgebucht und die Talstraße kriecht.
  • Geld. Das oberste Dorf gehört zu den teuersten in den französischen Alpen, und dasselbe Mittagessen kostet unten in Le Praz etwa die Hälfte.
  • Trinkgeld. Allgemein nicht erwartet; Skilehrer sind die Ausnahme, und ein guter Tag bringt meist zwanzig oder dreißig Euro.

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