Führungen in Bordeaux

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Bordeaux hat sich im 18. Jahrhundert in hellem Kalkstein neu gebaut und lebt seither vom Ergebnis. Fast die halbe Stadt trägt unter dem Namen Port de la Lune den UNESCO-Titel. Das Zentrum ist flach und zu Fuß zu machen.

Was das Flussufer bereithält

Die Mitte reiht sich entlang einer Biegung der Garonne auf.

  • Place de la Bourse. Der Miroir d'Eau davor ist ein zwei Zentimeter dünner Wasserfilm, der die ganze Fassade spiegelt, dann abläuft und als Nebel wiederkommt.
  • Das Grand Théâtre. Zwölf Säulen am Kopf der Einkaufsstraßen, dazu ein Treppenhaus, das Garnier in Paris angeregt haben soll.
  • Saint-André und Pey-Berland. Die Kathedrale, und der Glockenturm des 15. Jahrhunderts, der frei daneben steht statt auf ihr.
  • Chartrons. Das alte Viertel der Weinhändler nördlich des Zentrums, Lagerhäuser, aus denen Antiquitätenläden wurden.
  • La Cité du Vin. Der geschwungene Glasbau weiter flussaufwärts, ein Museum über den Wein und kein Keller.

Warum der Wein nicht in der Stadt liegt

Bordeaux ist die Basis, nicht das Ziel. Saint-Émilion, die Châteaux des Médoc und die Güter der Graves liegen alle innerhalb einer Stunde, und die Verkostungen, auf die es ankommt, finden dort draußen statt. Die Stadt selbst bietet Gehen und Essen.

  • Geführte Rundgänge. Routen durch die Straßen des 18. Jahrhunderts, wo die Frage lautet, wer sie bezahlt hat.
  • Kulinarische Touren. Bio und vom Markt her gedacht, meist um den Marché des Capucins herum.
  • Auf eigene Faust. Handygeführte Spaziergänge und Rätselrouten durch das UNESCO-Zentrum, für ein paar Euro.
  • Die Kais. Mehrere Kilometer Uferfront, überlassen an Räder und Läufer.

Praktisches

  • Wetter. Atlantisch und nicht mediterran: nasse Winter, warme Sommer, die selten drückend werden. Die Lese fällt in den späten September und den Oktober, wenn das Land am besten aussieht.
  • Vom Flughafen. Die Tram A fährt inzwischen durch bis hinein, etwa fünfunddreißig Minuten bis Pey-Berland und werktags alle zehn Minuten.
  • Geld. Ein Glas ordentlicher Bordeaux kostet vier oder fünf Euro, ein Mittagsmenü fünfzehn bis zwanzig. Ein Canelé, das geriffelte Küchlein aus Rum und Vanille, kostet Kleingeld.
  • Trinkgeld. Die Rechnung enthält den Service, es geht also nur darum, die Münzen liegen zu lassen.
  • Châteaubesuche. Sie wollen gebucht sein, im Herbst oft Tage im Voraus, und die meisten Güter haben sonntags zu.

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