Fahrten in Türkei

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Fahrten in Türkei

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Unterwegs in der Türkei heißt in dieser Rubrik zweierlei: in der Luft und am Boden. Die Luft gehört zwei Orten. Kappadokien startet vor Sonnenaufgang über den Tälern von Göreme, eine Stunde über den Felskegeln, Landung dort, wohin der Wind trägt. Pamukkale setzt einen Ballon über die weißen Terrassen, bei manchen Anbietern samt Flugzertifikat, dazu Tandem-Gleitschirm vom Hang über der Stadt. Der Boden gehört dem Taurus hinter Antalya: Jeep-Safaris mit Mittagessen am Fluss Dimçay bei Alanya, Buggys und Quads ab Side und Belek, wo die Strecke über Flussbetten und staubige Serpentinen führt statt über Asphalt.

Auch am Boden funktioniert Kappadokien: Quads auf den Pisten rund um Göreme, ein zweistündiger Ausritt bei Sonnenuntergang (der Name der Region bedeutet Land der schönen Pferde, das ist Etymologie und keine Werbung), Kamele bei Nevşehir und eine zweistündige E-Bike-Runde für alle, die dieselben Täler ohne Motor wollen. Istanbul funktioniert anders: dort fährt man durch die Stadt — abends per Segway an beleuchteten Moscheen vorbei, mit dem Rad durch die Altstadt, eine Stunde im Kanu auf dem Bosporus, zu Pferd direkt am Wasser.

Praktisches. Ballons richten sich nach dem Wind: Starts liegen im ersten Licht und werden bei Zweifeln abgesagt, planen Sie in Kappadokien und Pamukkale einen Ersatzmorgen ein. Jeeps, Buggys und Quads fahren von April bis November und kommen staubig zurück — helle Kleidung bleibt besser im Hotel. Für Ausritte braucht es keine Erfahrung, das Tempo bestimmt die Gruppe. Segway- und Radtouren in Istanbul gehen über Kopfsteinpflaster, geschlossene Schuhe sind Pflicht.

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