Bootfahrt in Dubai

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Bootfahrt in Dubai

Aufs Wasser kommt man in Dubai auf vier Arten, und die erste kostet einen Dirham. Die Abra ist ein hölzernes Motorboot, das den Creek zwischen Deira und Bur Dubai quert: fünf Minuten Fahrt, Betrieb von fünf Uhr morgens bis Mitternacht, der älteste und billigste Verkehrsdienst der Stadt. Kein Abendessen an Bord, kein Programm — eine Holzbank, ein tuckernder Motor, das andere Ufer.

Der Rest wird gebucht. In der Dubai Marina mietet man ein Motorboot samt Skipper stundenweise, für acht bis zwölf Personen, Standardstrecke Marina — Palm Jumeirah — Burj Al Arab, Baden im offenen Wasser nach Absprache. Speedboot-Touren fahren mit Festrumpfschlauchbooten für zwölf Gäste und dauern sechzig bis neunzig Minuten: eine schnelle Runde mit Fotostopps und der günstigste Weg, die Skyline vom Wasser aus zu sehen. Wer lieber selbst paddelt, nimmt Kajak oder SUP in den Mangroven von Jebel Ali und an der Palm, wo das Wasser still steht und der Morgengrauen-Termin der beste ist.

Praktisch: Bootsmiete läuft meist stundenweise mit zwei Stunden Mindestbuchung, Treibstoff wird manchmal separat abgerechnet — vor der Zahlung nachfragen. Baden vom Boot aus ist nicht überall erlaubt. Kinder unter zwölf tragen durchgehend Schwimmweste, und manche Speedboote nehmen Kinder unter fünf sowie Schwangere wegen der Schläge auf die Welle gar nicht erst mit. Saison ist ganzjährig, aber von Juni bis September stehen auf dem Wasser fast vierzig Grad an: besser früh am Morgen oder zum Sonnenuntergang. Das Meer hat im Winter rund 22 Grad, im August über 33.

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