Führungen in Dubai
Dubai wirkt aus der Ferne wie eine einzige Baustelle mit Rekordabsicht, und aus der Nähe fällt es in zwei Städte auseinander. Die eine ist jung: Burj Khalifa, 828 Meter, mit Aussicht aus dem 148. Stock; die Palme Jumeirah, komplett aufgeschüttet; Malls, in denen ein Aquarium und eine Skipiste nebeneinander stehen. Die andere ist alt und liegt am Dubai Creek — Windtürme aus Korallenstein in Al Fahidi, Gold- und Gewürzsouks in Deira, hölzerne Abras, die für einen Dirham übersetzen.
Was man in Dubai unternehmen kann, ordnet sich um drei Pole: die Skyline, die Wüste und das Wasser. Wüstensafaris fahren 45 Minuten südöstlich in die Dünen von Lahbab, mit Dune Bashing, Kamelen und Abendessen im Beduinencamp. Bootstouren gehen entweder auf der Dhau durch die alte Stadt oder per Katamaran an der Marina entlang. Dazwischen liegen Museum of the Future, Dubai Frame und die Gassen von Alserkal Avenue, wo die Galerienszene sitzt.
Zwei praktische Dinge. Erstens die Saison: November bis März ist die Zeit, in der die Stadt draußen funktioniert; von Juni bis September liegt es tagsüber über 40 °C, und alles verlagert sich in klimatisierte Räume oder in den frühen Morgen. Zweitens die Entfernungen — Dubai ist weitläufig, Metro und Taxi sind günstig, aber zwischen zwei Programmpunkten liegt schnell eine halbe Stunde. Touren in Dubai lassen sich meist kurzfristig buchen, außer über Silvester und in den Ferienwochen der Golfstaaten.
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