Beste Rundgang in Dubai, Vereinigte Arabische Emirate 2026: GetExperience
Dubai ist keine Fußgängerstadt, und genau da fängt es an: Die Entfernungen sind groß, der Gehweg endet mitunter mitten auf der Strecke, und im Sommer ist die Straße schlicht kein Ort zum Verweilen. Es gibt aber Viertel, in denen Gehen die einzig richtige Fortbewegung bleibt. Al Fahidi ist das erste davon — enge Gassen aus dem 19. Jahrhundert, gemauert aus Korallenstein und Gips, und über den Dächern die Windtürme, die Barjeel, eine vorislamische Klimaanlage, die den Luftzug nach unten in die Innenhöfe drückt. In diesen Höfen sitzen heute Galerien, kleine Museen und Kaffeehäuser; das ganze Viertel hat man in anderthalb Stunden umrundet.
Von dort führt der Weg nach Deira: Goldsouk, Gewürzsouk und die Überfahrt über den Creek mit der Abra für einen Dirham. Am Kai werden noch immer Dhaus mit Ware beladen, die nach Iran geht. Am gegenüberliegenden Ufer liegt Al Seef, eine neue Uferpromenade, gebaut im alten Stil. Auch die modernen Strecken funktionieren: Dubai Marina, die Promenade von JBR, Downtown rund um den Brunnen. Häufig werden thematische Rundgänge verkauft — Street-Art in Al Quoz, Essensrunden durch Karama, Fotospaziergänge im ersten Licht.
Praktisch: Die Saison zum Gehen reicht von November bis März, tagsüber 24 bis 28 Grad. Von Juni bis September starten Rundgänge nur vor neun Uhr morgens oder nach Sonnenuntergang, dazwischen ist es gefährlich. Geschlossene Schuhe, Wasser dabei, Kopfbedeckung. In den alten Vierteln und in der Nähe von Moscheen bleiben Schultern und Knie bedeckt. Al Fahidi lässt sich auch allein durchlaufen, der Zugang kostet nichts — der Guide erklärt dafür, wofür die Details am Bau da sind.













