Beste Natur- und Ökologie-Führung in Dubai, Vereinigte Arabische Emirate 2026: GetExperience
Das ökologische Dubai besteht aus vier Orten, und der wichtigste ist die Dubai Desert Conservation Reserve: 225 Quadratkilometer, das erste Nationalreservat des Landes, rund zehn Prozent der Fläche des Emirats. Hier wurde die Arabische Oryx wieder angesiedelt, die in freier Wildbahn bis 1972 ausgerottet war; daneben leben Gazellen, Sandfüchse und der Arabische Hase. Hinein kommt man nur mit lizenziertem Veranstalter und nur auf festgelegten Routen — das ist keine Dünenfahrt mit Vollgas, sondern eine langsame Tour mit langen Halten.
Ras Al Khor ist ein Mangrovenreservat mitten in der Stadt, dort wo der Creek in die Salzfläche übergeht. Von November bis März überwintern hier Tausende Flamingos, insgesamt sind im Feuchtgebiet über 450 Tierarten nachgewiesen; die drei Beobachtungshütten sind kostenlos, Ferngläser werden am Eingang ausgegeben. Die Mangroven von Jebel Ali befährt man im Kajak, zwischen Avicennia marina, der einzigen Mangrovenart der Emirate. Die Seen von Al Qudra und der Love Lake sind künstlich, wurden von Zugvögeln aber als Rastplatz angenommen; ringsum verlaufen 86 Kilometer Radwege.
Praktisch: Die Beobachtungssaison reicht von November bis März, im Sommer sinkt die Aktivität und die Hitze macht das Warten sinnlos. Die beste Zeit ist die erste Stunde nach Sonnenaufgang, danach wird das Licht hart und die Tiere ziehen sich in den Schatten zurück. Fernglas, Wasser und geschlossene Schuhe gehören ins Gepäck. In den Reservaten darf man die Wege nicht verlassen, keine Tiere füttern und keine Drohnen starten. Ein Teil der Routen verlangt Voranmeldung, der Termin wird also vor der Anreise festgelegt.











