Wasser in Dubai

Dubais öffentliche Strände kosten nichts und sind trotzdem ordentlich ausgestattet: Duschen, Umkleiden, Rettungsschwimmer, Parkplätze. Am Kite Beach reihen sich Imbisswagen und Sandplätze, am JBR (The Beach) stehen Läden und Cafés direkt hinter der Liegefläche, La Mer verbindet Promenade und Wandbilder, Umm Suqeim blickt frontal auf das Burj Al Arab. Al Mamzar im Norden ist eher ein Park mit geschützten Lagunen und Grillplätzen. Mehrere Abschnitte sind beleuchtet und bis Mitternacht geöffnet; für Frauen gibt es einen eigenen Strand und andernorts reservierte Tage.

Die zweite Hälfte sind die Wasserparks. Atlantis Aquaventure auf der Palme ist flächenmäßig der größte der Welt, dort steht Leap of Faith — eine fast senkrechte Rutsche, die durch ein Haibecken führt. Wild Wadi am Burj Al Arab ist älter, kompakter und günstiger, ein halber Tag reicht. Laguna in La Mer bleibt klein und ruhig und passt zu kleinen Kindern. Dazu kommt eine hiesige Gewohnheit: Hotels verkaufen Tagespässe für Pool und Strandabschnitt, meist zwischen 100 und 400 Dirham, wovon ein Teil in Bar und Restaurant angerechnet wird.

Im Winter liegt das Meer bei etwa 22 Grad, im August über 33 — dann kühlt das Wasser nicht mehr ab. Die Flaggen gelten überall gleich: Grün heißt baden erlaubt, Gelb Vorsicht, Rot Verbot, Schwarz gesperrter Strand. Badekleidung gehört an den Strand und an den Pool, auf dem Weg zieht man etwas darüber. In den Wasserparks richtet sich der Preis nach der Körpergröße, die übliche Grenze liegt bei 120 Zentimetern. Im Spätsommer treiben Quallen heran, und ab Juni brennt der Sand mittags unter den Füßen.

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