Sandboarden in Dubai

Städte-Guide

Sandboarden in Dubai

Sandboarding lässt sich in Dubai kaum einzeln buchen — es steckt fast immer in der Wüstensafari, eingeklemmt zwischen der Dünenfahrt im Geländewagen und dem Abend im Camp, und dauert dort zwanzig bis vierzig Minuten. Gefahren wird südöstlich der Stadt, bei Lehbab und Al Faya, gut vierzig Minuten vom Zentrum entfernt. Die Dünen sind dort zwanzig bis vierzig Meter hoch, der Sand ist feinkörnig und durch Eisenoxid rötlich.

Das Brett kommt vom Veranstalter und wird vor jeder Abfahrt gewachst; ohne Wachs bleibt es im Sand stecken. Die Bindung besteht aus weichen Riemen, gefahren wird in den eigenen Schuhen. Wer Snowboard kennt, merkt zwei Unterschiede: Sand ist deutlich langsamer als Schnee, und Stürze tun kaum weh — dafür gibt es keinen Lift. Jede Abfahrt bezahlt man mit dem Aufstieg zu Fuß durch rutschenden Sand, und nach drei, vier Versuchen ist bei den meisten Schluss. Anfängern raten die Guides, liegend zu starten: bäuchlings, Gewicht nach hinten.

Saison ist Oktober bis April. Im Sommer wird der Sand mittags über fünfzig Grad heiß, dann fahren die Anbieter nur nach Sonnenuntergang oder im Morgengrauen. Altersgrenze: liegend meist ab acht bis zwölf Jahren, stehend eher ab dem Teenageralter. Mitnehmen: geschlossene Schuhe, Brille gegen den Sand, ein Tuch fürs Gesicht, Wasser. Sand kriecht in jedes Gerät, also Handy in die Hülle. Beim Buchen lohnt die Frage, wie viele Bretter pro Gruppe dabei sind und ob der Hoteltransfer im Preis steckt.

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