Wellness in Kappadokien

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Wellness in Kappadokien

5 Erlebnisse Türkei

Der Hamam in Kappadokien ist das, womit man den Tag beendet, nicht das, wofür man herkommt. Die Logik ist einfach: der Morgen gehört den Ballons oder den Tälern, bis zum Nachmittag hat man Staub gesammelt und die Müdigkeit vom Gehen über Tuff, und das Bad schließt diesen Kreis. Die Programme sind türkischer Standard — Aufwärmen auf beheiztem Marmor, Kese-Peeling, Schaum, Ölmassage. Unterschiede liegen in Länge und Zusätzen: hier ein Whirlpool vor dem Hauptteil, dort volle Körperpflege mit Masken.

Die örtliche Besonderheit liegt woanders. Kappadokien liegt auf rund tausend Metern, die Luft ist trocken, und nach einem Tag in den Tälern merken Haut und Hals das; der Hamam wirkt hier weniger als Exotik denn als Antwort auf einen konkreten Zustand. Die Häuser in und um Göreme sind modern, an Hotels und Spas angeschlossen, ohne die historischen Gewölbe Istanbuls — dafür näher am Hotel und bis spät geöffnet.

Praktisches. Badekleidung selbst mitbringen; sich vollständig auszuziehen ist unüblich, alles andere wird gestellt. Das Kese-Peeling ist härter als erwartet, bei empfindlicher Haut also gleich Bescheid sagen. Danach wird der Körper schwer, deshalb das Bad nicht vor ein Abendprogramm legen, sondern danach. Und nicht auf denselben Morgen wie einen Ballonflug buchen: Aufstehen um fünf und heißer Marmor an einem Tag zehren mehr, als man denkt.

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