Beste Essen & Trinken in Türkei 2026: GetExperience
Die türkische Küche teilt sich in dieser Rubrik in Zuschauen, Essen und Kochen. Zuschauen heißt Bosporus: Frühstück auf dem Wasser, Mittagsfahrt, abends Dinner mit türkischem Programm oder arabischer Show. Das Essen ist dort unkompliziert, der Wert liegt woanders — die Stadt zieht am Bordrand vorbei, während man am Tisch sitzt. Essen heißt Istanbul zu Fuß: Foodtouren über vier bis fünf Stunden durch Märkte und Lokantas, bei denen man oft und wenig isst, Verkostungsrouten für alle, die wegen des Essens gekommen sind, und separat ein vierstündiges türkisches Frühstück mit Aussicht, das für sich schon ein Programmpunkt ist.
Kochen ist der dritte Teil. In Istanbul gibt es den Kurs zur osmanischen Küche im Deraliye, der Palastrezepte durchgeht, und Cookistan, das mit dem Einkauf auf dem Markt beginnt und an einer gemeinsamen Tafel endet. Kappadokien bietet ein anderes Genre: türkische Nacht im Höhlenrestaurant mit unbegrenzten Getränken und Bauchtanz — weniger Abendessen als Abendshow rund ums Essen. Dasselbe Format läuft in Side.
Praktisches. Foodtouren finden bei jedem Wetter statt und beinhalten viel Gehen, also passende Schuhe und Appetit aufsparen. Kochkurse enden damit, dass man das Zubereitete isst, ein Abendessen danach erübrigt sich. Dinnerfahrten auf dem Bosporus dauern drei bis vier Stunden, Getränke laufen oft extra, und ein Fensterplatz sollte bei der Buchung bestätigt werden. Vegetarier kommen in der türkischen Küche gut zurecht — Meze, Gemüse und Hülsenfrüchte machen die Hälfte der Karte aus — Änderungen aber vorher ansagen.



































