Führungen in Chania

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Führungen in Chania

39 Erlebnisse Kreta

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Chania hat seinen venezianischen Hafen mehr oder weniger vollständig behalten. Die Mole schwingt hinaus zu einem Leuchtturm in Form eines Minaretts, unter ägyptischer Herrschaft in den 1830er-Jahren auf venezianischem Fundament neu errichtet. Am nahen Ende sitzt die Küçük-Hasan-Moschee, die erste osmanische Moschee Kretas.

Der Hafen und was hinter ihm steht

Hinter dem Wasser zerfällt die Altstadt in Viertel, und jedes trägt eine andere Schicht.

  • Topanas — das venezianische Westende, hohe Häuser an engen Gassen, die Firkas-Bastion und das Schifffahrtsmuseum.
  • Evraiki — das jüdische Viertel, mit der wiederhergestellten Synagoge Etz Hayyim in einer Seitengasse.
  • Splantzia — das osmanische Viertel, eine Platane auf dem Platz und die ruhigsten Tavernen der Altstadt.
  • Kastelli — der niedrige Hügel über dem Hafen, wo das minoische Kydonia noch zwischen den Häusern ausgegraben wird.
  • Die Markthalle — ein kreuzförmiger Bau, 1913 eröffnet, vier Arme aus Fisch, Käse, Kräutern und Raki.

Was aus der Stadt hinausführt

Chania ist die Basis für das Westende der Insel. Das meiste, was hier verkauft wird, bricht früh auf. Hinter der Stadt stehen die Weißen Berge, und die Schluchtwanderungen beginnen auf der Hochebene von Omalos, eine Stunde die Straße hinauf.

Nach Westen und Süden wird die Küste zu Lagune und Sand. Balos liegt unter der Halbinsel Gramvousa, Falassarna schaut in den Sonnenuntergang, und Elafonissi liegt um die Südwestecke herum. Die Boote nach Balos legen in Kissamos ab.

In der Stadt besteht der Tag aus Hafen, Markt und Gassen, dazu ein Wein- oder Olivenölnachmittag in Apokoronas. Die Kochkurse hier nehmen die kretische Küche ernst. Tandem-Gleitschirme starten von den Hügeln nebenan.

Praktisches

  • Flughafen und Hafen. Der Flughafen liegt draußen auf der Halbinsel Akrotiri, etwa zwanzig Minuten entfernt. Die Nachtfähre aus Piräus legt in Souda an, nicht im alten Hafen.
  • Parken. Die Altstadt ist unebenes Kopfsteinpflaster und für Autos weitgehend gesperrt. Den Wagen in der Neustadt lassen und hineingehen.
  • Wo man isst. Die Hafenfront lässt sich die Aussicht bezahlen. Zwei Straßen weiter kostet derselbe Teller die Hälfte.
  • Saison. Mai bis Oktober. Juni und September geben dasselbe Meer wie der August, mit einem Bruchteil der Warteschlange.
  • Schluchttage. Sie früh im Urlaub buchen statt spät. Regen schließt die Schluchten, und man will einen zweiten Termin in der Hinterhand haben.
  • Schuhe. Griffige Sohlen zählen mehr als Aussehen. Die Hafenplatten sind blank poliert, die Schluchtböden loses Geröll.
  • Wasser. Sommernachmittage in den Gassen sind luftlos, und der nächste Schatten ist meist eine Kirche.

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