Führungen in Rethymno

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Führungen in Rethymno

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Rethymno hat die vollständigste Altstadt Kretas. Venezianische Türgewände, osmanische Holzbalkone und ein Minarett über einer früheren Kirche stehen in derselben Gasse. Der Rimondi-Brunnen von 1626 läuft noch, drei Löwenköpfe unter korinthischen Säulen.

Eine Altstadt, die ganz geblieben ist

Die Fortezza füllt die Landzunge darüber. Die Venezianer bauten sie zwischen 1573 und 1580, nachdem ein Korsarenüberfall die Stadt niedergebrannt hatte. Der Gang um ihre Mauern dauert eine Stunde, mit dem Meer auf drei Seiten.

Darunter ist der alte venezianische Hafen ein Halbrund aus Lokalen um einen kleinen Leuchtturm. Östlich des Zentrums zieht sich ein Sandstrand über Kilometer. Er fällt sanft ab und passt zu Familien.

Hinter der Stadt

Rethymno liegt ungefähr in der Mitte der Nordküste, und das ist das praktische Argument, hier zu bleiben. Chania liegt eine Stunde westlich, Heraklion eine Stunde östlich. Die Berge beginnen unmittelbar hinter den Häusern.

  • Arkadi — das Kloster, dessen Pulverkammer während der osmanischen Belagerung von 1866 gesprengt wurde, zwanzig Minuten landeinwärts.
  • Margarites und Anogia — im ersten Töpferei; im zweiten Hirten, Lyra-Musik und ein Dorf, das deutsche Truppen 1944 niederbrannten.
  • Der Kournas-See — der einzige natürliche Süßwassersee der Insel, an der Küste westlich.
  • Preveli — eine Flussschlucht voller Palmen an der Südküste, vierzig Minuten über den Pass.
  • Plakias und Damnoni — die Strände im Süden, für die man über die Berge fährt.

Essen ist ein ernsthafter Grund, hier zu sein. Kochkurse arbeiten mit dem, was die Dörfer tatsächlich herstellen: Graviera, in Steinhütten gepresst, wilde Kräuter, Raki aus einer Dorfbrennerei. Weingüter und Ölmühlen füllen die Nachmittage.

Praktisches

  • Saison. Mai bis Oktober, mit dem wärmsten Meer im September. Der August ist voll, erreicht aber nie die Dichte von Chania.
  • Wind. Die Nordküste bekommt im Juli und August eine Nachmittagsbrise. Die Strände im Süden sind an diesen Tagen ruhiger.
  • Fahren. Ein Auto ist beinahe unverzichtbar, denn das Gute liegt im Landesinneren oder jenseits des Passes. Bergstraßen sind schmal, und Tankstellen werden selten.
  • Parken. Die Altstadt ist ein Fußgängerlabyrinth. Außerhalb parken und hineingehen.
  • Preise. Tische am Hafen kosten etwa das Doppelte dessen, was dasselbe Essen zwei Straßen weiter innen kostet.
  • Semester. Die geisteswissenschaftlichen Fakultäten der Universität sind hier, im Winter läuft also unter dem Ferienort eine Studentenstadt.
  • Arkadi. Es ist ein bewohntes Kloster, also Schultern und Knie bedecken.

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